Montag, 2. Juli 2012

Neulich beim Disounter - Teil 2

(c) johnnyb  / pixelio.de
Letzte Woche hatte ich ja über das Erlebnis an der Kasse im Supermarkt berichtet. Aus Optimierersicht  ein absolutes No-Go. Aber das ist noch nicht alles, es kann noch weiter abwärts gehen...

Wie wirkt sich die Situation wohl auf den Vertrieb aus?
Marketing und Vertrieb arbeiten hart an Kundenbindung, Servicequalität und natürlich am Umsatz. Durch Aktionen wie die vorgenannte werden viele Errungenschaften leider wieder zunichte gemacht:
  • Kunden sind unzufrieden über den Stress und die Situation an der Kasse
  • kommen womöglich seltener
  • sprechen über ihre gemachten Erfahrungen, worunter das Image des Unternehmens weiter leidet.
Aber auch auf die Personalabteilung wirkt sich das fatal aus:
  • Mitarbeiter sind selbst gestresst. Burnout lässt grüßen.
  • Empfehlungen an Freunde kann man in solchen Branchen häufig vergessen
  • Fluktuation steigt, damit die Personalbeschaffungskosten.
  • ...
Und mit etwas Nachdenken fallen uns bestimmt weitere Folgen ein, die unsere vermeintliche Verbesserungssituation an der Kasse noch verursacht. Das ist systemisches Denken. Ob man das ursprünglich bedacht hat?

Mein Tipp: Machen Sie es besser! Überlegen Sie sich genau, was die Folgen von Veränderungen sein werden, wer sekundär betroffen ist, usw. Dann klappts mit dem Change-Management auch besser. Viel Erfolg!

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