Montag, 20. August 2012

Zeit für Entdeckungen

In einer Hamburger Grundschule erhalten Kinder die Möglichkeit jede Woche zwei Stunden für eigene Entdeckungen zu verwenden. Sie stellen sich eine Frage, der sie dann ein halbes Jahr lang nachgehen dürfen und eigene Erkenntnisse sammeln können. Stark, sag ich da nur. 

So nicht! (c) Dieter Schütz  / pixelio.de
Und wie ist das im Berufsleben? Wieviel Zeit erhalten Ihre Mitarbeiter für das eigenständige Forschen, das Verbessern ihrer Arbeitsabläufe und des Arbeitsplatzes? Wie oft drehen Arbeiter (denn es sind meist keine Mit-Arbeiter mehr) nur noch im Hamsterrad, arbeiten Aufträge ohne Nachdenken ab, kommen und gehen zum virtuellen Gong der inzwischen elektronischen Stechuhr und ... arbeiten nach Feierabend als Vereinsvorstand, Projektieren eine Mehrfamilienhaus, organisieren Sportevents und und und...

Schade, dass diese Mitarbeiterkapazitäten häufig so brachliegen. 

Mein Tipp, nein, meine Mahnung:
Heben Sie Ihre Kapazitäten! Das geht nicht von heute auf morgen - das dauert Monate oder sogar Jahre. Doch sie werden 100%ig belohnt! Selbstentwicklung, einfachere Abläufe, Mitarbeiterzufriedenheit, usw. können die Folge sein.
Voraussetzung: Geben Sie gedankliche und zeitliche Freiräume (15-30 Minuten pro Woche reichen da schon!) und kommunizieren Sie Ihre (sinnvollen!!!) Erwartungen, was in dieser Zeit geschehen soll. Schreiben Sie mir über Ihre Erfahrungen damit!

Mehr zur Schule übrigens hier: http://www.forsmannstrasse.hamburg.de/index.php/article/detail/242


1 Kommentar:

  1. "Sinnvolle Erwartungen klar kommunizieren" gefällt mir. Das Mitarbeiterpotenzial liegt übrigens nicht brach, sondern es wir nur nicht im Unternehmen genutzt.

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