Montag, 3. September 2012

Widerstand im Meeting

(c) Konstantin Gastmann / www.pixelio.de
Meetings (deutsch: Besprechungen) kennen wir alle zu Genüge. In den meisten Fällen leider mit einem negativen Beigeschmack: zu lange, nicht vorbereitet, keine Moderation, wenig Ergebnisse.

Ein Grund, woran es liegen kann, dass keine Einigung erzielt werden kann ist interessanterweise psychologisch begründet: 
Unsere Fähigkeit zur Zusammenarbeit und unsere Offenheit für Unterschiede wird geschwächt, wenn wir bemerken, dass wir nicht mehr mit der Komplexität dessen umgehen können, was vor uns liegt (gemäß "Alan Briskin, Collective Wisdom Initiative"). Also kurz gesagt: wenn wir nicht mehr "durchblicken" schalten wir auf inneren Widerstand.

Mein Tipp:
Gerade bei komplexen Themen ist es unabdingbar, sich genügend Zeit zu nehmen, zunächst die Fakten zu sichten und darzulegen. Erst wenn jeder Teilnehmer verstanden hat, worum es eigentlich geht und welche Folgen die verschiedenen Alternativen haben, ist ein lösungsorientierter Dialog möglich. Das mag durchaus auch über mehrere Termine gehen, damit alle zwischendurch Zeit zum "Verdauen" haben.
Merke: Je weniger Zeit Sie (vermeintlich) zur Verfügung haben, desto besser und umfassender muss Ihre Vorbereitung aussehen!


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