Montag, 28. Januar 2013

Nur wenn es sowieso schon kracht!

"Einen Moderator braucht man nur, wenn es schon kracht" - so die Aussage einer Managementtrainerin kürzlich. Wirklich? Muss alles erst so schlimm sein? Wann ist eine Unterstützung im Rahmen eines Entscheidungsprozesses nützlich?

Vergleichen wir das doch einmal mit einer anderen Situation:
Gehen Sie auch erst zum Arzt wenn Sie todkrank sind? Viele machen das zwar leider, doch viele andere achten auf Ihre Gesundheit, indem sie vorbeugend handeln. Das zahlt sich aus.

Und das ist auch mein Tipp für Sie:
Besprechungen und vor allem Termine, aus denen Maßnahmen und Entscheidungen hervorgehen sollen, sind nachweislich effektiver, wenn sie von einem Moderator (m/w) geleitet werden. Und das müssen keine Krisen sein. Im Gegenteil: dann ist eher schon Mediationskenntnis gefragt!
Achten Sie beim Einsatz eines Moderators in erster Linie darauf, dass
  • eine ordentliche Auftragsklärung durchgeführt wird,
  • der Moderator thematisch unabhängig ist und
  • er/sie den Entscheidungsprozess sauber leiten kann und darf und
  • klare Maßnahmen und Beschlüsse festgehalten werden.
Welches Ergebnis letztlich dabei herauskommt, das kann natürlich nicht die Aufgabe des Moderators sein. Hauptsache, tragfähige Entscheidungen werden getroffen und jeder Teilnehmer wurde mitgenommen.

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