Montag, 18. März 2013

Wie hoch hüpfen ihre Flöhe?

Ich habe mich kürzlich wieder an ein Experiment erinnert, von dem man uns im Studium oder in der Schule erzählte:
Viele Flöhe wurden in einen Glasbehälter gesetzt. Dieser war so hoch, dass die Flöhe darüber und somit hinaus springen konnten. Nun hat man eine Glasplatte auf den Behälter gelegt. Die Flöhe stießen sich natürlich an, der Konsum von Aspirin wäre schlagartig angestiegen, hätten die Flöhe solches gehabt. Da Flöhe nicht dumm sind, und sich nur endlich viele Male gern den Kopf anstoßen sind sie schließlich nur noch so hoch gesprungen, dass sie sich oben nicht mehr angestoßen haben. Soweit noch keine erstaunliche Erkenntnis, aber jetzt kommts:
Zunächst hat man die Glasplatte wieder weggenommen. Die Flöhe haben das aber nicht registriert und blieben im Gefäß.

An dieser Stelle unterbreche ich die Beschreibung, wir wollen ja noch Aha-Effekte diskutieren.
 Ich stelle  Ihnen als Führungskraft dazu einfach mal die Frage:  
Wie hoch hüpfen Ihre Flöhe, sprich: Mitarbeiter?
  • Gibt es in Ihrem Unternehmen so etwas wie Glasplatten, also Begrenzungen?
  • Dinge, die "man" eben nicht (überschreiten) darf?
  • Die sich "nicht gehören"?
  • Etwas, das man "noch nie so gemacht hat"?
Diese Grenzen können entweder schriftlich fixiert sein, mündlich "offiziell" überliefert, oder (was das Schlimmste ist) nur ungeschriebene Gesetze ohne sich daran zu erinnern, ob es dafür einmal eine Grundlage gab. Und, fällt Ihnen etwas ein? 

Tipp: Fragen Sie doch mal Ihre Mitarbeiter, an welche Grenzen diese täglich stoßen oder was sie schon gar nicht mehr versuchen, weil sie sich den Kopf zu häufig eingerannt haben. Das sind Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung Ihrer Tätigkeit!
Nächste Woche verrate ich Ihnen, wie es im Experiment weiter ging. Das wird echt noch böse...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen