Dienstag, 21. Mai 2013

Bestechen oder erpressen Sie Ihre Mitarbeiter?

Quelle: Arno Bachert  / pixelio.de
Ich beschäftige mich ja täglich intensiv mit Ideen von Mitarbeitern und Kollegen. Kein leichtes Unterfangen, denn wir geben unsere Vorschläge nur selten und ungern weiter. Viele Unternehmen versuchen daher mit verschiedensten Methoden diese Ideen zu gewinnen und für sich nutzbar zu machen. In der Praxis findet man zwei Arten am häufigsten:

1. Bestechung
Das wird natürlich nicht so bezeichnet, aber was ist das denn sonst, wenn ich durch Prämien (Geld- oder Sachleistungen) die Mitarbeiter (in diesem Fall passender: Angestellte, Arbeiter) dazu bringen möchte, ihre Ideen preiszugeben? Da das Einbringen von Ideen nicht im Arbeitsvertrag explizit vereinbart wurde, greifen Unternehmen aus Bequemlichkeit zu diesem Mittel. Ideen gegen Geld. Bestechung. Von mir aus auch Dressur. Oder Handel, wem das zu extrem ist.
Problem: Anreiz weg, Ideen weg.

2. Erpressung
Oder modern "Zielvereinbarungen" genannt. Jeder Mitarbeiter (nein, immer noch Angestellter / Arbeiter) hat pro Jahr X Verbesserungsvorschläge abzuliefern. Sonst (wenn konsequent gehandhabt) Bestrafung. In Krimis wäre das Drohung und Erpressung. 
Problem: Pseudo-Erfüllung

Und: welche Variante wenden Sie an?
Nächste Woche zeige ich Ihnen ein Beispiel dafür, wo Mitarbeiter echt kreativ waren.

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