Dienstag, 14. Januar 2014

So entsteht Vertrauen in Sie als Führungskraft


„Sie können mir vertrauen – durch die Umstrukturierung der Bereiche werden Ihnen keine Nachteile entstehen!“. Die Worte von Simone Sonntags Führungskraft lösten nicht unbedingt wirklich Vertrauen bei ihr und ihren Kollegen aus. Was das letztlich für sie bedeuten würde, war noch nicht abzusehen. Vorsichtige Skepsis war wohl noch das Günstigste, was die Worte auslösten.

Wie entsteht überhaupt Vertrauen in Sie als Führungskraft?
Drei wesentliche Faktoren spielen dabei eine Rolle:
  1. Anzahl der Kontakte: Wenn Sie nur selten mit Ihren Mitarbeitern persönlich kommunizieren, alles per E-Mail delegieren und nur Besprechungshopping betreiben, haben Sie schlechte Karten.
  2. Anzahl der Gemeinsamkeiten: Das sind weniger die gleichen Hobbies als vielmehr der Punkt, inwieweit Sie und Ihre Mitarbeiter die gleichen Ziele haben. Gemeinsamkeit in Zielen bedeutet wiederum Aufwand in Zeit und persönliche Gespräche!
  3. Anzahl der erfüllten Erwartungen: Hier stellen sich spontan zwei Fragen:
    1. Kennen Sie die Erwartungen Ihrer Mitarbeiter an Sie wirklich?
    2. In welchem Umfang erfüllen Sie diese regelmäßig?

Wenn Sie hierbei gut unterwegs sind, haben Sie schon mal gute Karten. Vergessen Sie allerdings auch nicht realistisch und ehrlich zu sein. Versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten können! Auch das gehört zu den Erwartungen Ihrer Mitarbeiter.

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