Dienstag, 18. März 2014

So halten Sie die Aufmerksamkeit in Besprechungen hoch!

Claudia Huber fallen fast die Augen zu. Es ist Montag Mittag. 14 Uhr. Die wöchentliche Vertriebsbesprechung. Oder Jour-Fixe, wie man heute sagt. Ihr Chef redet seit 20 Minuten über die neue Produktstrategie. Inzwischen bei Folie 27. Oder schon 28? Die Müdigkeit greift um sich. Ihren Kollegen geht es nicht anders. Die interessanten Punkte der Tagesordnung kommen mal wieder in den letzten 5 Minuten...

Kennen Sie diese Situation?
Häufig verkommen Besprechungen leider zu reinen Informationsveranstaltungen. Man muss eigentlich nur mitlesen, nicht mal hören ist notwendig (der Leiter erzählt ja schlimmstenfalls das Gleiche wie auf den Folien). Sitzen geht von alleine (daher die alternative Bezeichnung Sitzung).

Machen Sie es besser:
  • Besprechungen im Mittagsloch müssen besonders interaktiv und mit kurzen Beiträgen von max. 3-5 Minuten geplant sein.
  • Verteilen Sie Informationen entweder vorab, wenn sie umfangreicher sind und konzentrieren Sie sich dann auf Verständnisfragen oder
  • legen Sie Informationen nur mündlich dar und protokollieren Sie sie ausführlich zum Nachlesen.
  • Besprechungen dienen auch nicht der kreativen Lösungsfindung, das gehört in einen separaten Workshop. Kommen Sie statt dessen mit 2-3 gut vorbereiteten Alternativen, die Sie diskutieren lassen.
  • und die detaillierte (!) Agenda 2-3 Tage im Voraus ist ja sowieso selbstverständlich, oder?
Viel Erfolg!

1 Kommentar:

  1. Zu Punkt drei:
    Mit ´ausführlich´ zum Nachlesen ist das allerdings so ne´ Sache . .. Sagt man nicht (mit Grund) Papier ist geduldig?!

    > aus der Praxis

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