Dienstag, 3. Juni 2014

Besprechungskonsequenz und die POW³ER-Formel

"Wie war das gleich? Was steckt nochmal hinter dem Punkt? ... OK, ich fasse da mal nach..." Während der Mitarbeiter aus dem Marketing sich etwas notiert stöhnt Silke Sonntag innerlich. "Wieder zwei Wochen verloren. Reine Verschwendung..."

Was war passiert? Als die Aufgabe ins Protokoll aufgenommen wurde, war der Betreffende offensichtlich physisch oder geistig nicht anwesend. Oder hat es ausgesessen, in der Hoffnung, der Punkt würde sich von selbst erledigen. Und wie reagieren Sie nun als Besprechungsleiter auf solche Situationen? 

  • Lassen Sie das durchgehen ist es die Lizenz, es mit Aufgaben nicht so genau zu nehmen. 
  • Öffentlich bloßstellen möchten Sie sicherlich auch niemanden, das erzeugt nur Widerstand.
  • Also bleibt als erste Wahl nur ein Ansprechen nach der Besprechung.
Nutzen Sie dazu z.B. die "POW³ER-Formel":
  • POsitiver Einstieg: Ich weiß, dass Sie viel für die Messevorbereitung tun müssen und schätze es, dass Sie trotzdem an unserer Besprechung teilnehmen.
  • Wahrnehmung: Doch ich stelle nun schon zum dritten Mal fest, dass Sie einfach eine Aufgabe nicht zum zugesagten Termin erledigt haben.
  • Wirkung: Dadurch geraten alle anderen Aufgaben auch in Verzug und wir werden nicht termingerecht fertig, wodurch Sie auch noch mehr unter Druck kommen.
  • Wunsch: Ich wünsche mir, dass Sie künftig Ihre Aufgaben termingerecht erledigen. Sollten Sie das ausnahmsweise nicht schaffen, sprechen Sie mich rechtzeitig an, damit wir Alternativen überlegen können.
  • positive ERgebnisse: Wenn wir alle zusammenarbeiten, werden wir planmäßig fertig und niemand muss sich über den anderen ärgern.
Auch ohne direkte Weisungsbefugnis sollte es zumeist durch gute Kommunikation möglich sein, die besten Ergebnisse zu erzielen!

PS: In Zukunft werde ich nur noch unregelmäßig bloggen, um mein neues Projekt voranzutreiben - seien Sie gespannt!

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