Montag, 21. März 2016

Verbesserungen scheitern ... am zuverlässigen Wetterbericht!

Bestimmt erinnern Sie sich als regelmäßiger Leser noch an meinen letzten Blogpost von meinem Erlebnis im Gasthaus... Wie ich aus der Lokalpresse am Wochenende entnahm, hat das Ganze sogar noch eine weitere Dimension: das betreffende Gasthaus schließt in ein paar Monaten!

Aha! Also noch ein weiterer Faktor, auf Verbesserungsvorschläge nicht zu reagieren: 
Wenn die Zukunft eh schon fest steht, dann brauche ich mich ja nicht mehr anzustrengen, etwas besser zu machen! Irgendwo logisch...

Diese Erkenntnis lässt sich hervorragend auf weitere Bereiche übertragen:

  • Kommt ein neues IT-Programm wird man am alten nichts mehr verbessern. Selbst wenn das noch Jahre dauert. Selbst wenn man nur darüber nachdenkt, ein neues anzuschaffen. Selbst wenn es sich noch lohnen sollte.
  • Ein Mitarbeiterworkshop soll nur die von der Führungskraft schon im Vorfeld beschlossenen (natürlich geheimen) Entscheidungen bestätigen. "Moderieren Sie das mal so hin, dass ... rauskommt", ist dann nicht nur das Todesurteil des Moderators, sondern auch der Methode, der Führungskraft, der Motivation, des Vertrauens, usw. Da können Sie sich gleich die Kugel geben.
  • Ein Prozess soll durch Mitarbeiter neu gestaltet werden, doch alle wissen genau, dass die verantwortliche Führungskraft nur bestimmte Ergebnisse zulassen und unterstützen wird. Wirksame Neuerungen aus Mitarbeitersicht werden sowieso nicht umgesetzt.
Ergo:
  • Stehen Rahmenbedingungen bereits fest, dann stehen auch SIE dazu.
  • Machen Sie deutlich, ob und wie weit Mitarbeiter auch Mitbestimmung haben oder ob deren Ergebnisse "nur" meinungsbildend sein werden.
  • Und öffnen Sie auch Ihren Horizont als Führungskraft für neue Anregungen und Vorschläge. Seien Sie sich nicht zu schade, auch mal was auszuprobieren. Damit stärken Sie das Vertrauen und die Kreativität Ihrer Mitarbeiter.
Gemeinsam Ziele erreichen - das ist auch für Ihr Thema möglich!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen